Design20. März 202610 Min Lesezeit

Veröffentlicht von LaudaMedia·Lauda Journal·Zuletzt aktualisiert: 20. März 2026

Website Checkliste 2026: 50 Punkte für eine perfekte Website

Ist Ihre Website wirklich gut? Diese umfassende Checkliste mit 50 Punkten prüft Design, UX, Performance, SEO, Conversion, Mobile, Sicherheit und Rechtliches – und zeigt Ihnen konkret, wo Verbesserungspotenzial liegt.

Eine gute Website erfüllt viele Anforderungen gleichzeitig – sie muss schnell laden, gut aussehen, gefunden werden und Besucher überzeugen. Diese Checkliste hilft Ihnen, lückenlos zu prüfen.

Wie Sie diese Checkliste nutzen

Diese Checkliste ist in 8 Bereiche unterteilt: Design, User Experience (UX), Performance, SEO, Conversion, Mobile, Sicherheit und Rechtliches. Gehen Sie jeden Bereich systematisch durch und markieren Sie, was bereits erfüllt ist und was noch Handlungsbedarf hat. Die Checkliste eignet sich sowohl für die Prüfung einer bestehenden Website als auch als Anforderungskatalog für eine neue Website.

Tipp: Priorisieren Sie die Punkte nach Wirkung und Aufwand. Performance-Optimierungen und SEO-Grundlagen haben in der Regel die größte Hebelwirkung bei überschaubarem Aufwand. Design-Überarbeitungen sind oft aufwändiger, aber für die Markenwahrnehmung und Conversion-Rate entscheidend.

Performance-Tipp

Core Web Vitals: Googles offizielle Qualitätsmetriken

Seit 2021 sind Core Web Vitals ein offizieller Google-Rankingfaktor. LCP (Largest Contentful Paint) misst, wann das größte sichtbare Element geladen ist (Ziel: unter 2,5 Sekunden). CLS (Cumulative Layout Shift) misst unerwartete Layout-Verschiebungen (Ziel: unter 0,1). FID/INP misst Interaktionsverzögerung (Ziel: unter 200ms). Testen Sie Ihre Website unter pagespeed.web.dev.

Rechtlicher Hinweis

DSGVO-Verststöße sind teuer

Datenschutzverstöße können mit Bußgeldern bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes sanktioniert werden. Häufige Abmahn-Fallen: fehlerhaftes Impressum, Google Fonts via CDN ohne Einwilligung, fehlender oder unvollständiger Cookie-Consent. Lassen Sie Ihre Website mindestens einmal jährlich rechtlich prüfen.

Wie Sie die Ergebnisse auswerten und priorisieren

Wenn Sie alle 50 Punkte durchgegangen sind, haben Sie einen klaren Blick auf den Zustand Ihrer Website. Priorisieren Sie die Verbesserungen nach folgendem Schema: Zuerst Sicherheit und Rechtliches (Pflicht, kein Aufschub), dann Performance (größte Wirkung bei kleinen Änderungen), dann SEO-Grundlagen (langfristig wirkend), dann UX und Conversion (direkter Einfluss auf Umsatz) und zuletzt Design-Feinheiten.

Eine Website ist kein Einmalprodukt, sondern ein lebendiges System. Planen Sie regelmäßige Reviews – mindestens einmal pro Quartal sollten Sie diese Checkliste neu durchgehen und prüfen, ob neue Anforderungen entstanden sind. Google-Algorithmus-Updates, neue Browser-Anforderungen und sich ändernde Nutzererwartungen machen eine kontinuierliche Pflege notwendig.

Tools für den Website-Check: Kostenlos und effektiv

Nutzen Sie diese kostenlosen Tools für Ihren Website-Audit: Google PageSpeed Insights (pagespeed.web.dev) für Performance, Google Search Console für SEO-Probleme und Indexierung, Google Mobile-Friendly Test für mobile Optimierung, Lighthouse in Chrome DevTools für einen umfassenden Audit, W3C Validator zur HTML-Validierung, Screaming Frog (kostenlos bis 500 URLs) für technisches SEO, SSL Labs für die Prüfung des HTTPS-Zertifikats und PrivacyBee oder Cookiebot für den DSGVO-Check.

Website-Audit durch Profis

Sie möchten wissen, wo Ihre Website Verbesserungspotenzial hat? LaudaMedia führt professionelle Website-Audits durch – mit konkreten Handlungsempfehlungen für Design, Performance, SEO und Conversion.