Tausende Besucher auf Ihrer Website, aber kaum Anfragen? Dann brauchen Sie keine neue Startseite – sondern eine Landingpage, die konvertiert. Wie man eine Landingpage erstellt, die wirklich funktioniert, erklaeren wir Schritt fuer Schritt.
Was ist eine Landingpage – und warum brauchen Sie eine?
Eine Landingpage zu erstellen ist die effektivste Maßnahme, wenn Sie Ihre Konversionsrate gezielt erhöhen wollen. Während Ihre normale Website viele Ziele verfolgt – Unternehmen vorstellen, Leistungen erklären, Vertrauen aufbauen – verfolgt eine Landingpage genau ein Ziel: Den Besucher zu einer konkreten Handlung zu bewegen.
Diese Handlung kann eine Anfrage sein, eine Terminbuchung, ein Download oder eine Anmeldung. Das Entscheidende: Alles auf der Seite ist darauf ausgerichtet, diese eine Aktion zu ermöglichen. Kein ablenkender Menübereich, keine Links zu anderen Themen, kein Streuverlust.
Konkret: Ein Steuerberater kann eine Landingpage erstellen für die Leistung 'Jahresabschluss für GmbHs' und diese Seite gezielt für Google-Suchanfragen wie 'GmbH Jahresabschluss Steuerberater München' optimieren. Wer auf diese Seite kommt, sucht genau das – und eine gut strukturierte Landingpage wandelt diesen Besucher mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit in eine Anfrage um als eine allgemeine Leistungsseite.
Der Unterschied zwischen Landingpage und normaler Website-Seite
Viele Unternehmer denken, ihre Startseite sei eine Landingpage. Das ist ein teurer Irrtum. Eine Startseite stellt das Unternehmen vor und bietet Navigation zu verschiedenen Bereichen. Eine Landingpage dagegen entfernt alle Ablenkungen und führt den Besucher mit einem klaren roten Faden zur gewünschten Aktion.
Studien zeigen: Eine dedizierte Landingpage konvertiert im Durchschnitt drei bis fünf Mal so viele Besucher wie eine normale Website-Seite. Für Unternehmen, die bezahlte Werbung (Google Ads, Facebook Ads) schalten, ist eine eigene Landingpage kein optionales Extra, sondern der entscheidende Unterschied zwischen Rendite und Geldverschwendung.
Above the Fold: Die ersten 3 Sekunden entscheiden
"Above the Fold" bezeichnet den sichtbaren Bereich einer Website, bevor der Nutzer zum ersten Mal scrollt. Auf einem typischen Desktop-Bildschirm (1920×1080 Pixel) sind das in der Regel die oberen 600–700 Pixel abzüglich Header-Höhe. Auf Smartphones mit 390 Pixel Breite schrumpft dieser Bereich auf knapp 500 Pixel Höhe. In diesen wenigen Sekunden entscheidet Ihr Besucher, ob er bleibt oder geht – laut Google-Studien verlassen 53 Prozent der mobilen Nutzer eine Seite, wenn sie nicht innerhalb von 3 Sekunden laden.
Was muss above the fold sichtbar sein? Erstens: Eine kristallklare Überschrift (H1), die in einem Satz kommuniziert, was der Besucher bekommt und für wen das Angebot ist. Nicht "Willkommen bei uns", sondern "Schlüsseldienst München – in 30 Minuten vor Ort, Festpreise ab 89 €". Zweitens: Ein konkreter Subtext, der das Versprechen untermauert und den wichtigsten Einwand adressiert. Drittens: Ein eindeutiger Call-to-Action-Button, der die gewünschte Handlung benennt – nicht "Senden", sondern "Jetzt Termin buchen" oder "Kostenlose Anfrage stellen".
Konkrete Pixel-Empfehlungen für Desktop: Reservieren Sie mindestens 120 Pixel für Ihren Header. Die H1-Überschrift sollte 36–52 Pixel groß sein und maximal zwei Zeilen umfassen. Der CTA-Button sollte mindestens 48×200 Pixel messen und sich farblich klar vom Hintergrund abheben – mit mindestens 4,5:1 Kontrastverhältnis gemäß WCAG-Standard. Auf Mobile gilt: Der CTA muss mit dem Daumen erreichbar sein, also im unteren Bildschirmdrittel. Eine fixe Bottom-Bar mit Telefonnummer und Button erzielt auf mobilen Landingpages häufig 20–35 Prozent höhere Klickraten als ein eingebetteter Button.
Vermeiden Sie above the fold zwingend: Karussell-Slider (bis zu 90 Prozent der Klicks gehen auf das erste Bild, der Rest ist unsichtbar), Stockfotos ohne Aussagekraft, generische Claims wie "Qualität und Verlässlichkeit" sowie automatisch abspielende Videos mit Ton. Jedes dieser Elemente kostet Sie messbare Konversionspunkte. Testen Sie stattdessen ein authentisches Bild Ihres Teams oder Ihrer Arbeit – das steigert das Vertrauen und senkt die Absprungrate nachweislich.
Landingpage erstellen: 8-Schritte-Anleitung
Diese Anleitung führt Sie von der strategischen Vorbereitung bis zum Go-live. Überspringen Sie keinen Schritt – jeder baut auf dem vorherigen auf.
Schritt 1: Ziel und Conversion-Aktion festlegen
Bevor Sie eine einzige Zeile Text schreiben oder ein Design erstellen, müssen Sie eine einzige Frage klären: Was soll der Besucher auf dieser Seite tun? Eine Landingpage darf nur eine Conversion-Aktion haben. Wählen Sie zwischen Formularanfrage, Telefonanruf, Terminbuchung, Download oder Kauf. Diese Entscheidung bestimmt Struktur, Text und Design der gesamten Seite. Definieren Sie außerdem Ihre Zielgruppe präzise: Wer ist der ideale Besucher, welches Problem hat er, und was ist sein größter Einwand? Schreiben Sie diese Informationen auf – sie werden Ihr redaktioneller Kompass für alle folgenden Schritte.
Schritt 2: Keyword-Strategie und SEO-Grundlagen festlegen
Legen Sie fest, für welches Haupt-Keyword Ihre Landingpage ranken soll. Nutzen Sie Tools wie Google Search Console, Ubersuggest oder den Google Keyword Planner, um Suchvolumen und Wettbewerb zu prüfen. Das Keyword muss in der H1-Überschrift, im ersten Absatz, in der Meta-Description (max. 155 Zeichen) und im URL-Slug vorkommen. Vermeiden Sie Keyword-Stuffing: Ein natürlicher Schreibstil mit thematisch verwandten Begriffen (LSI-Keywords) überzeugt Google heute mehr als mechanische Wiederholung. Planen Sie eine URL-Struktur wie /leistung-stadt (z.B. /steuerberater-muenchen), die dauerhaft stabil bleibt.
Schritt 3: Headline und Value Proposition entwickeln
Ihre Headline ist das wichtigste Element der gesamten Seite. Sie entscheidet in unter 5 Sekunden, ob der Besucher weiterliest. Eine starke Headline kommuniziert: Was bekommt der Besucher, für wen ist es gedacht, und warum jetzt? Das Bewährte Muster: [Ergebnis] für [Zielgruppe] – [Zeitrahmen oder USP]. Zum Beispiel: "Buchhaltung für Selbstständige – fertig in 48 Stunden, garantiert." Testen Sie mindestens drei Varianten und prüfen Sie mit dem sogenannten Grunt Test: Kann ein Fremder nach 5 Sekunden sagen, was Sie anbieten? Schreiben Sie anschließend einen Subtext von 2–3 Sätzen, der den wichtigsten Einwand oder die größte Sorge Ihrer Zielgruppe direkt adressiert.
Schritt 4: Struktur und Inhaltshierarchie planen
Erstellen Sie ein schriftliches Wireframe, bevor Sie mit dem Design beginnen. Die bewährte Reihenfolge: Above the Fold (Headline, Subtext, CTA), Vertrauenselemente (Logos, Siegel, Kundenzahlen), Problemdarstellung, Lösung und Leistungsbeschreibung, Soziale Beweise (Testimonials, Bewertungen), FAQ-Bereich, abschließender CTA. Diese Struktur folgt der psychologischen AIDA-Formel (Attention, Interest, Desire, Action). Wichtig: Platzieren Sie den CTA mindestens dreimal auf der Seite – above the fold, nach den Leistungen und nach den Testimonials. Jede Wiederholung erhöht die Klickwahrscheinlichkeit, ohne aufdringlich zu wirken.
Schritt 5: Texte und Inhalte erstellen
Schreiben Sie alle Texte in der Sprache Ihrer Zielgruppe – nicht in Agentur- oder Fachsprache. Nutzen Sie konkrete Zahlen statt vager Versprechen: Nicht "schnelle Lieferung", sondern "Lieferung in 24 Stunden". Nicht "erfahrenes Team", sondern "seit 2009 mit über 340 abgeschlossenen Projekten". Jede Leistung sollte als Nutzen formuliert sein: Was hat der Kunde davon? Integrieren Sie 2–3 Testimonials mit vollem Namen, Unternehmen und idealerweise einem Foto – anonyme Bewertungen wirken 60 Prozent weniger vertrauenswürdig. Ein FAQ-Block am Ende der Seite beantwortet typische Einwände und verbessert gleichzeitig das SEO-Ranking für Long-Tail-Keywords.
Schritt 6: Design und visuelle Hierarchie umsetzen
Design folgt Funktion – nicht umgekehrt. Wählen Sie ein klares, aufgeräumtes Layout mit ausreichend Weißraum. Nutzen Sie eine Hauptfarbe für alle CTAs und halten Sie diese konsequent durch. Bilder sollten Menschen zeigen, keine abstrakten Grafiken – Landingpages mit echten Porträts oder Team-Fotos konvertieren nachweislich besser. Achten Sie auf eine Schriftgröße von mindestens 16 Pixel für Fließtext und einen ausreichenden Zeilenabstand von 1,5 bis 1,6. Mobile-First ist Pflicht: Testen Sie jeden Abschnitt zuerst auf einem 390 Pixel breiten Smartphone-Display, bevor Sie das Desktop-Layout finalisieren.
Schritt 7: Technische Optimierung und Ladezeit
Eine Landingpage mit einer Ladezeit über 3 Sekunden verliert statistisch die Hälfte ihrer Besucher, bevor diese auch nur die Headline lesen. Komprimieren Sie alle Bilder mit Tools wie Squoosh oder TinyPNG auf unter 200 KB. Nutzen Sie moderne Bildformate wie WebP oder AVIF. Lazy Loading für Bilder below the fold ist Pflicht. Prüfen Sie Ihren Core Web Vitals Score in der Google Search Console: LCP (Largest Contentful Paint) sollte unter 2,5 Sekunden liegen, CLS (Cumulative Layout Shift) unter 0,1. Integrieren Sie Google Analytics 4 und richten Sie ein Conversion-Event für jede abgeschickte Anfrage ein – ohne Tracking keine Optimierung.
Schritt 8: Testen, veröffentlichen und kontinuierlich optimieren
Testen Sie Ihre Landingpage vor dem Launch auf mindestens drei verschiedenen Geräten (iPhone, Android, Desktop) und in zwei Browsern (Chrome, Safari). Prüfen Sie alle Formular-Validierungen, Danke-Seiten und E-Mail-Benachrichtigungen. Richten Sie ab Tag eins ein A/B-Testing ein: Testen Sie zuerst die Headline (größter Hebel), dann den CTA-Text, dann die Formular-Felder. Verwenden Sie Tools wie Google Optimize, VWO oder Hotjar für Heatmaps. Eine erfolgreiche Landingpage ist nie "fertig" – sie wird kontinuierlich auf Basis echter Daten verbessert. Plan: Mindestens ein Test pro Monat, Entscheidung nach 200 Konversionen pro Variante.
Landingpage-Conversion-Benchmarks nach Branche
Diese Benchmarks basieren auf Branchendurchschnittswerten aus dem DACH-Raum. Ihre aktuelle Conversion-Rate unter dem Durchschnitt? Das ist kein Schicksal – sondern ein Optimierungsauftrag.
| Branche | Durchschnittliche CR | Top 10% CR | Haupthebel |
|---|---|---|---|
| Rechtsanwälte | 2,1 % | 6,8 % | Vertrauen durch Spezialisierung, Erstberatung kostenlos hervorheben |
| Ärzte & Therapeuten | 3,4 % | 9,2 % | Online-Terminbuchung als CTA, Bewertungen prominent platzieren |
| Handwerk & Bau | 4,2 % | 11,5 % | Festpreisgarantie kommunizieren, schnelle Reaktionszeit betonen |
| Immobilien | 1,8 % | 5,4 % | Objekt-Exposés als Lead-Magnet, Telefonanruf als primärer CTA |
| SaaS & Software | 3,6 % | 10,8 % | Kostenlose Testphase oder Demo prominentes Angebot, soziale Beweise durch Kundenzahlen |
| E-Commerce | 2,9 % | 8,1 % | Produktbilder optimieren, Bewertungen direkt neben CTA, Versandkosten early kommunizieren |
Quelle: WordStream Conversion Rate Benchmarks, HubSpot Landing Page Study, eigene Kundendaten DACH 2024–2025. CR = Conversion Rate (Besucher, die die gewünschte Aktion durchführen).
Landingpage-Builder vs. individuelle Entwicklung
Soll Ihre Landingpage mit einem Tool wie Unbounce, Leadpages oder dem WordPress-Editor entstehen – oder lohnt sich eine individuelle Entwicklung? Die Antwort hängt von Ihrem Ziel und Budget ab.
Vorteile
- Builder: Schnelle Umsetzung in 1–3 Tagen, keine Entwicklerkenntnisse nötig, integrierte A/B-Testing-Funktionen (z.B. Unbounce), günstige monatliche Kosten ab ca. 49 €/Monat
- Builder: Viele vorgefertigte Templates mit bewährten Konversionsstrukturen, einfache Integration von CRM-Systemen und E-Mail-Marketing-Tools
- Individuelle Entwicklung: Vollständige Kontrolle über Design, Ladezeit und technische Performance – kein Overhead durch Builder-Software
- Individuelle Entwicklung: Maßgeschneiderte Conversion-Architektur auf Basis Ihrer spezifischen Zielgruppe, keine monatlichen Lizenzkosten, dauerhaft im Eigentum
- Individuelle Entwicklung: Bessere Core Web Vitals durch optimierten Code, was sich direkt auf Google-Ranking und Conversion-Rate auswirkt
Nachteile
- Builder: Monatliche Lizenzkosten (49–399 €/Monat), die bei langer Nutzung teurer werden als eine Einmalentwicklung
- Builder: Eingeschränkte technische Flexibilität – komplexe Integrationen, individuelle Animationen oder spezifische Performance-Anforderungen stoßen schnell an Grenzen
- Builder: Code-Aufblähung und Abhängigkeit vom Anbieter – bei Einstellung des Dienstes (wie Google Optimize 2023) verlieren Sie Ihre Seiten
- Individuelle Entwicklung: Höhere Anfangsinvestition (typisch 1.500–5.000 € je nach Umfang), längere Umsetzungszeit von 2–4 Wochen
- Individuelle Entwicklung: Änderungen erfordern Entwickler-Zuarbeit, sofern kein CMS integriert wurde – ohne technisches Wissen schwer eigenständig pflegbar
Profi-Tipp: A/B Testing schon ab Tag eins einplanen
Kein Experte weiß von Anfang an, welche Headline, welche CTA-Farbe oder welches Bild am besten konvertiert. A/B Testing bedeutet: Sie zeigen 50% der Besucher Version A und 50% Version B und messen, welche besser konvertiert. Bereits nach 200 bis 500 Besuchern pro Variante sind erste Schlussfolgerungen möglich. Kostenlose Tools wie VWO Free oder Hotjar helfen dabei. Wer eine Landingpage erstellt, ohne Testing einzuplanen, verschenkt dauerhaft Konversionspotenzial.
Häufige Fragen zum Landingpage erstellen
Was kostet es, eine professionelle Landingpage erstellen zu lassen?
Die Kosten für eine professionelle Landingpage variieren stark nach Umfang und Anbieter. Eine einfache Landingpage mit einem Freelancer oder einem Baukastensystem liegt bei 300–800 €. Eine professionell konzipierte und entwickelte Landingpage einer spezialisierten Agentur kostet typischerweise 1.500–4.000 €, bei komplexen Anforderungen (mehrstufige Formulare, CRM-Integrationen, mehrsprachig) auch 5.000–8.000 €. Hinzu kommen ggf. monatliche Kosten für Hosting (ab 10 €/Monat) und optional ein Builder-Tool (49–399 €/Monat). Die Investition relativiert sich schnell: Wenn eine Landingpage durch 3× höhere Conversion-Rate Ihren monatlichen Umsatz verdoppelt, amortisiert sie sich oft in unter 60 Tagen.
Wie führe ich A/B-Tests auf meiner Landingpage durch?
A/B-Testing bedeutet, zwei Versionen Ihrer Landingpage gleichzeitig zu testen – Version A sehen 50 % der Besucher, Version B die anderen 50 %. Sie messen dann, welche Variante mehr Konversionen erzeugt. Starten Sie mit dem größten Hebel: der Headline. Kostenlose Tools: Google Optimize (Nachfolger: Google A/B Testing via Tag Manager), VWO Free Plan, Hotjar (für Heatmaps und Nutzerverhalten). Bezahlte Alternativen mit mehr Funktionen: Unbounce, Optimizely, AB Tasty. Wichtig: Testen Sie immer nur eine Variable gleichzeitig. Warten Sie auf statistische Signifikanz (mind. 95 % Konfidenzintervall) oder mindestens 200–500 Konversionen pro Variante, bevor Sie eine Entscheidung treffen.
Wie optimiere ich meine Landingpage für mobile Nutzer?
Über 60 % aller Website-Besuche erfolgen heute von Smartphones. Mobile Optimierung ist daher kein Nice-to-have, sondern Pflicht. Konkrete Maßnahmen: 1. Mobile-First entwickeln – Layouts zuerst für 390 px Breite entwerfen. 2. Touch-freundliche CTAs: Buttons mindestens 48×48 px, ausreichend Abstand zwischen klickbaren Elementen. 3. Formulare minimieren: Auf Smartphones konvertieren kurze Formulare (max. 3 Felder) bis zu 160 % besser als lange. 4. Click-to-Call einbinden: Eine Schaltfläche, die direkt den Anruf startet, ist auf Mobile oft der stärkste CTA überhaupt. 5. Ladezeit unter 2 Sekunden: Komprimierte Bilder (WebP), kein aufgeblähtes JavaScript, Lazy Loading. Testen Sie Ihre Seite regelmäßig mit Google PageSpeed Insights und dem Google Mobile-Friendly Test.
Wie viele Conversion-Elemente sollte eine Landingpage haben?
Eine Landingpage sollte genau eine primäre Conversion-Aktion haben – zum Beispiel das Ausfüllen eines Kontaktformulars. Den dazugehörigen CTA-Button können und sollten Sie 2–4 Mal auf der Seite platzieren: oberhalb des Seitenbereichs (above the fold), nach der Leistungsbeschreibung, nach den Testimonials und am Ende der Seite. Vermeiden Sie mehrere konkurrierende CTAs (z.B. Anfrage senden UND Newsletter abonnieren UND Demo anfordern) – das führt zur sogenannten Entscheidungslähmung (Paradox of Choice) und senkt die Gesamtkonversion. Wenn Sie mehrere Angebote haben, erstellen Sie für jedes eine eigene Landingpage.
Brauche ich für jede Google-Ads-Kampagne eine eigene Landingpage?
Ja – und das ist einer der häufigsten Fehler im Performance Marketing. Wenn Sie Google Ads auf Ihre allgemeine Startseite oder eine generische Leistungsseite schalten, verlieren Sie einen erheblichen Teil des Werbebudgets. Der Grund: Der Google Quality Score – ein entscheidender Faktor für Ihren Anzeigenpreis – bewertet, wie gut Ihre Landingpage zur Suchanfrage des Nutzers passt. Eine dedizierte Landingpage mit exakt demselben Keyword erhöht den Quality Score, senkt Ihren Cost-per-Click um typischerweise 20–50 % und steigert die Conversion-Rate gleichzeitig. Fazit: Jede relevante Kampagnengruppe sollte eine eigene, thematisch passende Landingpage haben.
Eine Landingpage erstellen, die wirklich konvertiert
Wir entwickeln Landingpages, die nicht nur gut aussehen, sondern messbar mehr Anfragen bringen. Auf Basis einer klaren Strategie, bewiesener Strukturen und echtem A/B-Testing.